
Der Segen des Mönchs
Der Segen des Mönchs
Die Pagoden prägen Charme und Schönheit des kambodschanischen Territoriums. Von den größten Städten – Phnom Penh, Siem Reap oder Battambang – bis zu kleineren Orten wie Kampong Chhnang oder anderen Dörfern finden Sie überall diese buddhistische
Die Pagoden prägen Charme und Schönheit des kambodschanischen Territoriums. Von den größten Städten, Phnom Penh, Siem Reap, oder noch Battambang, bis zu kleineren Orten wie Kampong Chhnang oder anderen Dörfern – überall finden Sie diese buddhistische Sakralbauten, die täglich die umliegenden Bewohner aufnehmen. Während religiöser Feste wie Pchum Ben oder das kambodschanische Neujahr werden die Pagoden zum Versammlungsort, wo sich jedermann trifft, um diesen Moment mit den Mönchen zu feiern. Die Atmosphäre in ihren Mauern ist oft ruhig, wohltuend, ja geradezu stillschweigend. Nach dem Ausziehen der Schuhe vor der Treppe zum Eingang hören Sie nur noch die Gesänge dieser Gläubigen. Sie können, wenn Sie möchten, ihren Segen erhalten.
Das rote Armband
Der Mönch lädt Sie ein, sich vor ihm hinzuknien. Die umgebende Stille lässt Sie erzittern. Als würde ein Hauch der Spiritualität Ihre Sinne wiegen. Der Mann fordert Sie dann auf, das linke Handgelenk zu strecken und widmet sich einigen buddhistische Gebeten. Dabei bindet er das berühmte rote Wollband um Ihren Arm – ein Zeichen von Glück und körperlichem Schutz. Das Verfahren soll jeden bösen Geist vertreiben. Dann nimmt der Mönch ein Bambusgefäß zur Hand, tränkt es mit Wasser und besprengt Ihr Gesicht und Ihre Schultern, während er religiöse Gesänge flüstert. Ihr Geist ist nun bereit, den Segen zu empfangen. Eine Spende ist bei diesem Brauch üblich – entscheiden Sie selbst, ob Sie 100 Riel, einen Dollar oder mehr geben möchten. Sie können dieses rote Armband auch als Erinnerungsstück behalten.
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